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 Betreff des Beitrags: Kultur und Ästhetik
BeitragVerfasst: Do 16. Jul 2009, 23:23 
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Registriert: Fr 26. Dez 2008, 23:14
Beiträge: 39
Ästhetik ist ein notwendiges Moment von Kultur. Ästhetik ist hierbei begriffen als die Gestaltung von sinnlichen Dingen, das Urteil über solche sowie die Gestaltung als subjektiver Akt.

Mit Kultur ist eine „innere Haltung“ als Totalität gemeint, oder eine gewisse Einheit innerer Haltungen. Sie ist „Geist“ im Sinne der Hegelschen Geschichtsgeister. In der Soziologie wird Kultur gefasst als Ganzes von Selbstverständnissen, Bedürfnissen, Beurteilung eigener und anderer Kultur (Werte), Formvorschriften für Verhaltensweisen (Normen). Ein Beispiel für Kultur ist die klassische bürgerliche Kultur, die durch ökonomisch selbständige Existenz, Anstand, ordentliche Lebensweise, Loyalität, Kunst und Geistigkeit charakterisiert ist. Max Weber hat dies als „Geist des Kapitalismus“ beschrieben.

Kultur äußert sich in der Form üblicher Handlung (Gewohnheiten) in der Form, dass diese in ihrem Sinn in der Kultur begründet liegen. Daher ist Kultur nicht nur innerlich-geistig, sondern besteht gerade in der Veräußerung; der Geist besteht gerade in den Gewohnheiten – der bestimmten Praxis –, wird durch sie hervorgebracht und bestätigt. Und natürlich kann Kultur auch begründend für einzelne Handlungen sein. Sie ist aber eben nicht blinde, mechanische Ursache, sondern sinnbegründend für Handlungen.

Ebenso wie in Praxis besteht Kultur aber in theoretischen und ästhetischen Urteilen. Eine Kultur geht immer mit bestimmten „Überzeugungen“ einher. Denken ist zwar so nicht fixiert und kann die Kultur überschreiten. Aber diese kann damit ebenso vom Denken mitgerissen werden. Weiter deuten die „Geschmacksurteile“, die Kultur beinhaltet, gerade daraufhin, dass Kultur gerade nicht ein reines Rechtfertigungsmuster irgendeiner ökonomischen oder politischen Praxis ist: jede Kultur richtet sich entsprechend ihre Umgebung ein und findet z.B. einen bestimmten Kleidungsstil gut.

Hier geht’s aber um Ästhetik. Ästhetik besteht nicht nur in diesen einfachen Geschmacksurteilen. In Ästhetik geht Kultur selbst ein. Eine Ästhetik bedingt eine bestimmte innere Haltung, wie umgekehrt eine Ästhetik auch Produkt innerer Haltung ist. Kultur lebt insofern in dieser Äußerlichkeit. Das geht soweit, dass bestimmte Ästhetik unmittelbar kulturell identifiziert wird, und andererseits Ästhetik eine innere Haltung auch aufzwingt. Die Menschen erkennen sich selbst in ihrer Welt. Diese zeigt ihnen, was sie sind, oder macht sie erst dazu.

Beispiele:
1.Die Wohnung des Bürgers, in der alles wohlgeordnet ist, nichts verrückt werden darf. Alles ist piekfein und sauber.
2.Vom sauberen, gut gekleideten und gutaussehenden Äußeren eines Menschen wird auf seine Moralität und Anständigkeit geschlossen: wer stinkt und zerrissene Kleidung trägt, ist ein schlechter Menschen. Dies hat Oscar Wilde im „Dorian Gray“ wunderbar beschrieben.
3.Sterile und geordnete Architektur und Einrichtung bedingt ein ebenso zielgerichtetes Arbeitsverhalten und gutes Benehmen. Man kann sich dem in solchen Räumlichkeiten kaum entziehen – man verhält sich unwillkürlich so.
4.Die „Stahl- und Glasarchitektur“ mit weiträumigen Flächen, wie sie in repräsentativen Konzernbauten üblich ist.
5.Inszenierungen der Macht, wie etwa von den Nazis oder bei Obamas Vereidigung – auch diese erzeugen eine innere Haltung beim Zuschauer, die stolz auf ihre Führer sind und sich zugleich ihnen zugehörig fühlen: emporgestellte Ebene für den Führer, hohe Vertikalen.
6.Die Naturerfahrung eines Städters, der im Wald zu seinem Ursprung zurückfindet.
7.Die Militärästhetik mit zackigen Bewegungen, aufrechten Haltungen, blitzend gewichsten Stiefeln, Schulterblättern, Orden, Kappe.

Kultur kann also überhaupt als das Übergreifende von Geist, Praxis und Ästhetik benannt werden. Geist ist das bestimmende Moment; der Begriff der Kultur benennt daher ihren Geist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kultur und Ästhetik
BeitragVerfasst: So 19. Jul 2009, 07:59 
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Registriert: So 28. Dez 2008, 13:00
Beiträge: 34
Emanuel hat geschrieben:
Ästhetik ist ein notwendiges Moment von Kultur. Ästhetik ist hierbei begriffen als die Gestaltung von sinnlichen Dingen, das Urteil über solche sowie die Gestaltung als subjektiver Akt.

Mit Kultur ist eine „innere Haltung“ als Totalität gemeint, oder eine gewisse Einheit innerer Haltungen. Sie ist „Geist“ im Sinne der Hegelschen Geschichtsgeister. In der Soziologie wird Kultur gefasst als Ganzes von Selbstverständnissen, Bedürfnissen, Beurteilung eigener und anderer Kultur (Werte), Formvorschriften für Verhaltensweisen (Normen).
...
Kultur kann also überhaupt als das Übergreifende von Geist, Praxis und Ästhetik benannt werden. Geist ist das bestimmende Moment; der Begriff der Kultur benennt daher ihren Geist.


Du beschreibst hier wohl theoretische Auffassungen zu Kultur, besonders die des Bildungsbürgertums. Das sollte man aber schon deutlich von Kultur unterscheiden und als ein politisches Verhältnis zur Kultur (im Zweck der Kulturalisierung von Politik) auffassen. Kultur selbst ist doch nichts anderes als der Sinn, den Menschen ihren Produkten gegeben haben und die Art und Weise, wie ihre Beziehungen hiernach sind. Wo sie keinen Sinn mehr in ihren Produkten verwirklichen, haben sie auch keinen Sinn mehr für einander. Und das genau ist das Moment der bürgerlichen Kultur innerhalb der Geldbeziehungen. Darin kann man den Anschein totalisieren, dass Kultur etwas rein Geistiges wäre, "das Übergreifende von Geist, Praxis und Ästhetik". Aber ohne die Analyse beizufügen, dass dies der kulturelle Schein von Geldverhältnissen ist, wird der Kulturbegriff ziemlich schräg. Ich schlage daher vor, in diesem Fall immer von politischer Kultur zu sprechen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kultur und Ästhetik
BeitragVerfasst: So 19. Jul 2009, 22:29 
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Registriert: Fr 26. Dez 2008, 23:14
Beiträge: 39
Mit dieser "Kulturdefinition" kann ich momentan leider nichts anfangen.
Ich denke gerade eher darüber nach, wie Ästhetik subjektiv bestimmend wird.

Aber ist der Sinn der Produkte nicht im Moment der Praxis mitgemeint? Ich wollte mich auch gegen Kultur als rein Geistiges wenden, indem ich gerade gesagt habe, dass Ästhetik und Praxis notwendig sind. Wobei ich zugebe, dass ich mich etwas unsicher mit der Begriff der Kultur als Geist fühle; denn für den Geist wären Ästhetik und Praxis in der Tat eher akzidentielle als substantielle Momente. Man müsste den Geist so umformulieren, dass er als Geist gar nicht für sich sein kann, sondern nur in sinnlicher Tätigkeit.

Danke übrigens für die Bemerkung über die Geldbeziehungen, das kann ich gerade gut mit Adornos Verdinglichung verbinden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kultur und Ästhetik
BeitragVerfasst: Mo 20. Jul 2009, 07:13 
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Registriert: Fr 26. Dez 2008, 08:51
Beiträge: 22
Emanuel hat geschrieben:
Man müsste den Geist so umformulieren, dass er als Geist gar nicht für sich sein kann, sondern nur in sinnlicher Tätigkeit.

Ja eben: Sinn. Worum sollte Sinn geistlos sein? Es sei denn, er wurde entgeistert. Das aber ist eine Zufügung aus Verhältnissen, die ihm fremd sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kultur und Ästhetik
BeitragVerfasst: Mo 20. Jul 2009, 22:27 
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Registriert: Fr 26. Dez 2008, 23:14
Beiträge: 39
Naja ich habe ja nicht behauptet, dass Sinn geistlos ist. Aber ich glaube, ich muss für die konkrete Analyse, die momentan vorhabe, erstmal von einem Kulturbegriff als Geist ausgehen. Anders kann ich das momentan nicht angehen.

Es geht dabei um den neuen Frankfurter Campus, der eine ganz "furchtbare" Ästhetik hat, weite, sehr monotone und sterile Räume; das übrige Stadtleben ist völlig ausgegrenzt, der Campus ist nur auf sich bezogen; extreme Sauberkeit und Hochglanz überall. Und anderes, das ich noch nicht beschreiben kann. Diese Ästhetik zwingt in gewissem Sinn ein sehr konformes Verhalten auf, in dem freie, nicht auf gegenwärtige Studienaufgaben fixierte Reflexion abgeschnitten und in dem man das Selbstbewusstsein der künftigen Elite hat - man hält sich in edlen, sauberen, schicken Räumlichkeiten auf. Die "Angebote" auf dem Campus (Mensa, Cafés, Unternehmensvorstellungen) entsprechen dem, es sind schicke, teure Einrichtungen mit adrett gekleidetem, überfreundlichem Personal. Wer zielorientiert und mit der Karriere im Blick studiert, wird hier überall bestätigt.

Diese subjektiven Momente - Konformität, elitäres Selbstbewusstsein, Studium als aufgabenorientierte, fleißiger Arbeitseinsatz - kann ich am besten als einen bestimmten Geist fassen.


Ich hätte jedoch noch eine Frage zu Deinem "Sinn"-Begriff, da ich mir nicht so wirklich etwas darunter vorstellen kann. Meinst Du Sinn in dem Kontext, wie ihn wohl auch Adorno versteht, nämlich dass Produktion nur auf Abstraktes abzielt und dadurch den Sinnbezug auf die Produktion wie auf das Produkt auslöscht? Und dass auch die Menschen einander nur das Abstrakte verkörpern, das sie voneinander erhalten können - was wieder den Sinn füreinander auslöscht?

Würdest Du folgenden Beispielen für Sinn zustimmen, oder meinst Du damit etwas anderes:
Sinn für das Produkt: Schönheit, Ausdruck innerer Bewegtheit, angenehme Atmosphäre. Stünde dem Sinn des Produkts seine Nützlichkeit (zum Beispiel das Wohnen) entgegen, oder ist diese nicht im Sinn mitinbegriffen?
Sinn der Menschen füreinander: Freundschaft, Liebe, gemeinsames Interesse.

Hast Du Deine Bemerkung, wonach der Sinn die Art und Weise der Beziehung nach der Sinngebung an die Produkte ist, so gemeint, dass der Sinn der Beziehung in der Produktion gründet?


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 Betreff des Beitrags: Re: Kultur und Ästhetik
BeitragVerfasst: So 26. Jul 2009, 20:45 
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Administrator

Registriert: So 28. Dez 2008, 13:00
Beiträge: 34
Emanuel hat geschrieben:
Es geht dabei um den neuen Frankfurter Campus, der eine ganz "furchtbare" Ästhetik hat, weite, sehr monotone und sterile Räume; das übrige Stadtleben ist völlig ausgegrenzt, der Campus ist nur auf sich bezogen; extreme Sauberkeit und Hochglanz überall. Und anderes, das ich noch nicht beschreiben kann. Diese Ästhetik zwingt in gewissem Sinn ein sehr konformes Verhalten auf, in dem freie, nicht auf gegenwärtige Studienaufgaben fixierte Reflexion abgeschnitten und in dem man das Selbstbewusstsein der künftigen Elite hat - man hält sich in edlen, sauberen, schicken Räumlichkeiten auf. Die "Angebote" auf dem Campus (Mensa, Cafés, Unternehmensvorstellungen) entsprechen dem, es sind schicke, teure Einrichtungen mit adrett gekleidetem, überfreundlichem Personal. Wer zielorientiert und mit der Karriere im Blick studiert, wird hier überall bestätigt.
Diese subjektiven Momente - Konformität, elitäres Selbstbewusstsein, Studium als aufgabenorientierte, fleißiger Arbeitseinsatz - kann ich am besten als einen bestimmten Geist fassen.

Ich würde das als Ideologie bezeichnen. Die Leute sollen durch die Gestaltung ihrer Ausbildungsstätte darauf hingewiesen werden, dass sie in einer Leistungsgesellschaft zur Elite gehören sollen, nicht zu einem Menschen, der sein Wissen und seine Erkenntnisse fortbilden sollte. Mit Ästhetik hat das höchstens so viel zu tun, dass durch Architektur und Stil der Angebote natürlich auch auf die Selbstwahrnehmung eingewirkt wird, etwa so, wie sich jemand in Uniform natürlich auch herausgehoben aus seiner Individualität fühlt, um seinem objektiven Zweck zu gehorchen. Aber nicht Kritik der Ästhetik, also der Wahrnehmungsform selbst, ist hier angesagt, sondern die der Ideologie, welche auf die Selbstwahrnehmung natürlich auch wirken soll. Es ist oft schwer, dies zu unterscheiden.
Emanuel hat geschrieben:
Ich hätte jedoch noch eine Frage zu Deinem "Sinn"-Begriff, da ich mir nicht so wirklich etwas darunter vorstellen kann. Meinst Du Sinn in dem Kontext, wie ihn wohl auch Adorno versteht, nämlich dass Produktion nur auf Abstraktes abzielt und dadurch den Sinnbezug auf die Produktion wie auf das Produkt auslöscht? Und dass auch die Menschen einander nur das Abstrakte verkörpern, das sie voneinander erhalten können - was wieder den Sinn füreinander auslöscht?

Ich verstehe dich da nicht ganz. Ich denke nicht, dass Produktion auf etwas Abstraktes abzielt oder dass Menschen nur Abstraktes verkörpern können. Die Produktion zielt auf ganz praktische und in dieser Hinsicht auch konkrete Bedürfnisse ab, wie auch die Menschen immer zugleich sehr konkrete Beziehungen haben, wenn sie zugleich der Abstraktion einer Formbestimmung folgen müssen. Das halte ich auch für einen der Fehler von Adorno, dass er die Begrifflichkeit von Abstraktion selbst zu einem Argument macht. Es geht um die Formbestimmung der Produktion und der zwischenmenschlichen Beziehungen, die sich aus dem gesellschaftlichen Mangel in ihrer Wirklichkeit gegen die Inhalte dieser Verhältnisse stellt. Es ist die Dialektik von Form und Inhalt, in welcher sich die kapitalistischen Verhältnisse verkehren, nicht ihre Inhalte selbst. Von daher spricht Marx auch über den Widerspruch von Produktivkraft und Produktionsverhältnis, welcher ökonomisch als Widerspruch von gesellschaftlicher Produktion und privater Aneignung verläuft.
Emanuel hat geschrieben:
Würdest Du folgenden Beispielen für Sinn zustimmen, oder meinst Du damit etwas anderes:
Sinn für das Produkt: Schönheit, Ausdruck innerer Bewegtheit, angenehme Atmosphäre. Stünde dem Sinn des Produkts seine Nützlichkeit (zum Beispiel das Wohnen) entgegen, oder ist diese nicht im Sinn mitinbegriffen?
Sinn der Menschen füreinander: Freundschaft, Liebe, gemeinsames Interesse.

Inwieweit Produkte nützlich sein müssen oder ästhetisch, ist lediglich eine Frage des theoretischen Standpunkts. Dies ergibt keinen ausdrücklichen Gegensatz, aber allerlei Unterscheidung. Für den Wirtschaftswissenschaftler müssen die Produkte vor allem nützlich sein; für den Kulturwissenschaftler vor allem sinnvoll. Ästhetik halte ich allerdings schon für eine besondere Heraussetzung, für eine besondere Wahrnehmungsform, für eine reizvolle Wahrnehmung. Aber das ist natürlich eine Frage der sprachlichen Stimmigkeit selbst, wenn das zu diskutieren wäre.
Emanuel hat geschrieben:
Hast Du Deine Bemerkung, wonach der Sinn die Art und Weise der Beziehung nach der Sinngebung an die Produkte ist, so gemeint, dass der Sinn der Beziehung in der Produktion gründet?

Nein. Die Produktion selbst ist sinnvoll oder überflüssig und unterstellt immer ein menschliches Bedürfnis, selbst wenn das auch manchmal selbst deformiert ist. Bei allem sind Menschen unterstellt, weil es ohne ihren Bedarf auch keinen Tausch und also keinen Wert der Produkte geben kann. Ich habe ganz im Gegenteil geschrieben: "Wo sie (die Menschen) keinen Sinn mehr in ihren Produkten verwirklichen, haben sie auch keinen Sinn mehr für einander." Das meint, wo die Wertform ihrer Produkte, also die Geldform, sich ihrem Sinn widersetzt (z.B. als Kapital), da werden sie für den Menschen in der Beziehung auf sie selbst gleichgültig. Und wenn sich Menschen hierauf gleichgültig beziehen, kann es für sie auch untereinander keine wirklich gegenständliche Beziehung geben, also keine Beziehung, in der sie einen wirklichen Sinn füreinander haben. Sie müssen sich dann selbst als Sinn ihrer zwischenmenschlichen Beziehung bieten und gestalten.


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